SAFA-Produktion

Baustoffe, die aus dem Feuer kommen


Ein wichtiger Teil unseres Energiebedarfs wird durch Kohlekraftwerke gedeckt. Zur Erzeugung von Strom und Wärme wird staubfein gemahlene Steinkohle in den Feuerraum der Dampferzeuger geblasen. Bei mehr als 1300° C verbrennt der Kohlenstoff und das Begleitgestein verflüssigt sich. Es bilden sich mikrofeine, glasige Partikel. Ein neuer Baustoff entsteht: Steinkohlenflugasche.


Für die Erzeugung von Strom und Wärme werden in deutschen Kraftwerken pro Jahr ca. 55 Mio. t Steinkohle in Kraftwerken verfeuert. Bei entsprechender Prozesssteuerung entstehen dabei als Koppelungsprodukt ca. 3,8 Mio t Steinkohlenflugasche mit normgerechten Eigenschaften. Steinkohlenflugasche (SFA) ist ein mehlfeiner Mineralstoff, bestehend aus überwiegend kugelförmigen, glasigen Partikeln.
Überwachungsmaßnahmen während der Herstellung dienen sowohl der Steuerung des Verbrennungsprozesses als auch der Sicherstellung einer gleichmäßigen Steinkohlenflugaschen-Produktion.
 
  SAFA-Herstellung