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 Zusammensetzung von Beton mit SAFAMENT
Zusammensetzung von Beton mit SAFAMENT nach DAfStb-Richtlinie (voraussichtlich noch bis 2006 anwendbar)

Gleichzeitige Verwendung von SAFAMENT und Silikastaub

(1) Die gemeinsame Verwendung von SAFAMENT und Silikastaub wird in der bauaufsichtlichen Zulassung fŸr Silikastaub geregelt. Dort werden Grenzen bzgl. der gemeinsam verwendbaren Zusatzstoffmengen festgelegt, die sich i. w. aus der Sicherstellung einer ausreichenden AlkalitŠt ergeben. Im Gegensatz zur DIN 1045-2 (link) ist nach dieser Zulassung eine Anrechnung auf den Wasserzementwert und eine Reduzierung des Mindestzementgehaltes nicht vorgesehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Zusammensetzung von Beton mit SAFAMENT nach DIN 1045-2 (voraussichtlich ab 2001 anwendbar)

Gleichzeitige Verwendung von SAFAMENT und Silikastaub

(1) Bei gleichzeitiger Verwendung von SAFAMENT und Silikastaub darf der Gehalt an Silikastaub 11 M.-%, bezogen auf den Zementgehalt, nicht Ÿberschreiten. Der Mindestzementgehalt darf bei gleichzeitiger Anrechnung von Silikastaub und SAFAMENT fŸr alle Expositionsklassen au§er XF2 und XF4 (link) auf die in Tabelle 11 (link) angegebenen Werte reduziert werden. Dabei darf der Gehalt an Zement, SAFAMENT und Silkastaub (z+f+s) die in den Tabellen 12 und 13 (link) angegebenen Mindestzementgehalte nicht unterschreiten. FŸr alle Expositionsklassen mit Ausnahme XF2 und XF4 darf anstelle des Wasserzementwertes der Wasser/(Zement + 0,4 SAFAMENT + 1,0 Silikastaub)-Wert verwendet werden. In den Expositionsklassen XF2 und XF4 ist eine Anrechnung von SAFAMENT auf den Wasserbindemittelwert nicht zulŠssig. Die Hšchstmengen der beiden Zusatzstoffe, die auf den Wasserzementwert angerechnet werden dŸrfen, mŸssen der Bedingung

  • SAFAMENT/Zement <= 0,33
  • Silikastaub/Zement <= 0,11

genŸgen. Falls grš§ere Mengen an SAFAMENT verwendet werden, darf der †berschu§ bei der Berechnung des Wasser/(Zement + 0,4 Flugasche + 1,0 Silikastaub)-Wertes nicht berŸcksichtigt werden. Eine obere Grenze fŸr die maximal zugebbare SAFAMENT-Menge ergibt sich demnach nur aus der Mehlkornregelung (link).

Um eine ausreichende AlkalitŠt der Porenlšsung zu gewŠhrleisten, mu§ bei Verwendung von CEM I die Hšchstmenge SAFAMENT der Bedingung

  • SAFAMENT/Zement <= 3*(0,22 - Silikastaub/Zement); mit Silikastaub/Zement <= 0,11

genŸgen. FŸr alle CEM II (mit Ausnahme von CEM II/A-V, CEM II/B-SV, CEM II/A-P, CEM II/B-P) und fŸr CEM III/A gilt:

  • SAFAMENT/Zement <= 3*(0,15 - Silikastaub/Zement); mit Silikastaub/Zement <= 0,11

Mit den Zementen CEM II/A-V, CEM II/B-SV, CEM II/A-P, CEM II/B-P und CEM III/B ist keine gemeinsame Verwendung von SAFAMENT und Silikastaub mšglich.