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Wirkung von SAFAMENT bei Chloridangriff
Phase I

Für Bauteile aus Stahlbeton, die einer längeren Chloridbeanspruchung ausgesetzt sind, müssen Betone so zusammengesetzt sein, dass über die geplante Nutzungsdauer ein Verlust der Tragfähigkeit infolge Schädigung der Bewehrung/des Betons durch Korrosion ausgeschlossen werden kann. Für derartige Bauwerke sieht die DIN 1045-2 die entsprechenden Expositionsklassen XD (Chlorideinwirkung aus Taumitteln) und XS (Chlorideinwirkung aus Meerwasser) vor. Zur Sicherstellung der Dauerhaftigkeit unter diesen Umgebungsbedingungen wird ein besonders niedriger Wasserzementwert gefordert. Diese Maßnahme bewirkt ein dichtes Gefüge in der Betondeckungsschicht und schützt den Stahl vor Korrosion. Die chloridinduzierte Korrosion von Stahl in Beton lässt sich im Prinzip in zwei Phasen einteilen:

Einleitungsphase (Phase I), in der die Chloride durch den Beton über Kapillartransport oder Diffusion an die Stahloberfläche transportiert werden. Zerstören des schützenden Passivfilmes auf der Stahloberfläche. Dazu muß der Chloridgehalt der alkalischen Porenlösung an der Stahloberfläche einen gewissen Schwellenwert Clkrit überschreiten.
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Bild 1: Phase I der chloridinduzierten Korrosion von Stahl in Beton