Ein Teilprozeß, der
in der Phase II eine entscheidende Rolle spielt, ist der Transport von OH--Ionen
zwischen kathodisch und anodisch wirkenden Bereichen eines Korrosionselementes an der
Stahloberfläche. Die Geschwindigkeit dieses Transportes wird durch den elektrolytischen
Widerstand des Betons bestimmt.
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Bild 4:
Zeitliche Entwicklung des Elektrolytwiderstandes in
Abhängigkeit vom SAFAMENT-Gehalt |
Der Elektrolytwiderstand wächst mit dem Einsetzen der puzzolanischen
Reaktion erheblich (Bild 4) an und reduziert so die Korrosionsgeschwindigkeit des Stahles
nach Überschreiten des kritischen Chloridgehaltes, der im übrigen durch die Zugabe von
SAFAMENT nicht wesentlich beeinflußt wird. Die gemessenen Elementströme, die als Maß
für die Korrosionsgeschwindigkeit des Stahles herangezogen werden können, sinken mit dem
Anstieg des Elektrolytwiderstandes schneller auf vernachlässigbar kleine Werte.
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Bild 5:
Zeitliche Entwicklung der Elementströme in Abhängigkeit
vom SAFAMENT-Gehalt |
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