Es wird deutlich, dass durch Einsatz von Flugaschen wie z. B. SAFAMENT der
Sulfatwiderstand deutlich und dauerhaft erhöht wird.
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Bild 2:
Verlauf der Dehnungsdifferenzen der Mörtel mit CEM I 32,5 R,
fünf verschiedenen Flugaschen und einem Quarzmehl |
Für den Beitrag von SAFAMENT zur Erhöhung des Sulfatwiderstandes von
Beton lassen sich im Prinzip drei Gründe angeben: a) Gefügeverdichtung durch die
Produkte aus der puzzolanische Reaktion der Flugasche, b) Beteiligung des löslichen SO3
aus der SFA an den Reaktionen in der Frühphase, c) Verringerung des C3A-haltigen
Klinkeranteils und Reduzierung des Ca(OH)2-Angebotes durch den Austausch von
Zement gegen die gleiche Menge SFA. Die Wirkung der puzzolanischen Reaktion von SAFAMENT
auf den Sulfatwiderstand wird insbesondere im Vergleich mit den Quarzmehlmischungen
deutlich. Bei Austausch des Zementes gegen Flugasche bzw. Quarzmehl im Verhältnis 1:1
erhöht sich der Wasserzementwert w/z, woraus sich gleichzeitig eine Erhöhung der
Gesamtporosität ergibt. Die Erhöhung der Gesamtporosität führt einerseits zu einer
Abnahme des Gefügewiderstandes gegenüber dem treibenden Sulfatangriff, andererseits
dringen die Sulfate aufgrund der höheren Kapillarporosität deutlich schneller ein
(geringerer Diffusionswiderstand). Aufgrund der positiven Wirkungsweise von SAFAMENT im
Zusammenhang mit dem Sulfatangriff wurden die bauaufsichtlichen Anwendungsre-geln in der
DAfStb-Richtlinie (s. a. link auf bvktabanwend.pdf) und der neuen Betonnorm DIN 1045-2
dahingehend geändert, daß Zement-SAFAMENT-Kombinationen unter bestimmten Randbedingungen
als Alternative zu ansonsten vorgeschriebenen Zementen mit hohem Sulfatwiderstand
eingesetzt werden können. |