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 Hydratationswärmeentwicklung von Betonen mit SAFAMENT
Da Beton ein relativ schlechter Wärmeleiter ist, heizt er sich durch die beim Erhärten entstehende Hydratationswärme auf. Zur Verringerung der Wärmeentwicklung werden daher in erster Linie Betone aus Zementen mit niedriger Hydratationswärme NW (z. B. CEM III/B 32,5-NW/HS oder CEM I 32,5 R-NW/HS) bei möglichst niedrigem Zementgehalt hergestellt. Anstelle von NW-Zementen können aber auch Betone mit üblichem Portlandzement CEM I 32,5 R und hohen Mengen SAFAMENT verwendet werden. Durch den Austausch von Portlandzementklinker gegen SAFAMENT kann die Wärmeentwicklung erheblich verringert werden.

 

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Bild 1: Hydratationswärmefreisetzung in Abhängigkeit vom
Flugaschegehalt [SCHI96]

Bild 1 zeigt anschaulich die Verringerung der Hydratationswärme mit steigendem Flugaschegehalt [SCHI96]. Die Reduktion der Hydratationswärme ist etwa proportional zur ausgetauschten Flugaschemenge. Wird also 60 M.-% Portlandzement gegen die gleiche Menge SAFAMENT ausgetauscht, so reduziert sich die freigesetzte Hydratationswärme auf etwa 40 % der Nullmischung.