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Temperaturverteilung in einem massigen Fundament mit SAFAMENT als Betonzusatzstoff - gewählte Betonzusammensetzung

In Bild 5 sind die Temperaturverteilungen an der Oberfläche und an der Unterseite des Fundamentes sowie in der Tiefenlage mit der maximalen Betontemperatur (1,45 m über GOK) bei Verwendung der beiden Bindemittelvarianten dargestellt. Für die Oberflächentemperatur wurde eine Höhenkote von h = 2,05 m ü GOK gewählt. Aus Bild 5 wird deutlich, daß beide Bindemittelvarianten als nahezu gleichwertig im Hinblick auf die Temperaturverläufe im Fundament angesehen werden können. Der Beton mit CEM I und SAFAMENT erwärmt sich wie der Vergleichsbeton mit CEM III/B nur sehr langsam. Durch den Einsatz von SAFAMENT wird das Temperaturmaximum im Kern des Betons und der Temperaturunterschied zwischen Kern und Oberfläche deutlich verringert, so daß die auftretenden Dehnungen und Spannungen sehr gering gehalten werden können. Bei Betrachtung einer vergleichbaren Betonrezeptur mit 300 kg/m3 reinem CEM I ergibt sich alleine aufgrund des höheren Klinkergehaltes bereits eine Erhöhung der Maximaltemperatur um rd. 10 °C.
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Bild 5: Temperaturverteilung in einem massigen Fundament
oben: Bindemittel aus CEM I + SAFAMENT
unten: Bindemittel aus CEM III/B und SAFAMENT

Durch die langsame puzzolanische Reaktion von SAFAMENT kühlt der Beton nach Überschreiten des Temperaturmaximums nur sehr langsam ab (rd. 2 °C/Tag), wodurch gerade in dieser kritischen Phase (hoher E-Modul, geringe Zugbruchdehnung) das Risiko der Bildung breiter Risse deutlich reduziert werden kann. Um den Temperaturgradienten zwischen Kern und Oberfläche auf sinnvolle Werte zwischen rd. 10 und 15 °C zu begrenzen, ist zusätzlich zu der Wahl eines wärmearmen Bindemittels mit SAFAMENT eine auf die Baumaßnahme abgestimmte Folienabdeckung maßgebend für eine Begrenzung der Rißbreiten.