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Puzzolanische Reaktion von SAFAMENT - Zusammenfassung

Zusammenfassend ergeben sich infolge der puzzolanischen Reaktion von SAFAMENT folgende Auswirkungen auf Festbeton:

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Bild 1: Puzzolanische Reaktion
  1. die Verwendung von SAFAMENT reduziert die Hydratationswärmeentwicklung von Beton durch die langsame Reaktion. Die freigesetzte Wärmemenge wird entsprechend der Austauschmenge “Zement gegen SAFAMENT” verringert. Diese positive Eigenschaft läßt sich insbesondere bei Massenbetonen (link) ausnutzen.
  2. Das Bemessungskonzept in der DAfStb-Richtlinie bzw. in der neuen Betonnorm DIN 1045-2 ist so ausgelegt, daß im Alter von 28 Tagen die Anforderungen an die Druckfestigkeit sowie an alle Dauerhaftigkeitsanforderungen erfüllt werden. Durch die langsame Reaktion von SAFAMENT ergeben sich jenseits von 28 Tagen z. T. erhebliche Festigkeitszuwächse, die bei entsprechend höherem Bemessungsalter für den Beton genutzt werden können.
  3. Die im Vergleich zur Zementhydratation langsamere Reaktion von SAFAMENT bedingt eine ausreichende Nachbehandlungsdauer, damit der Beton mit SAFAMENT seine Eigenschaften vollständig entwickeln kann. In der neuen Betonnorm wird dies durch die an die Festigkeitsentwicklung des Betons gekoppelte Nachbehandlungsdauer (link) berücksichtigt.
  4. Bei Einhaltung des Anrechnungskonzeptes nach DAfStb-Richtlinie bzw. nach der neuen Betonnorm DIN 1045-2 sind der Frostwiderstand und der Widerstand gegenüber Karbonatsierung von Betonen ohne und mit SAFAMENT vergleichbar.
  5. Durch die Verdichtung des Porengefüges und die Einbindung von Alkalien in die CSH-Phasen der puzzolanischen Reaktion von SAFAMENT wird der Widerstand gegenüber beton- und stahlkorrosivem Angriff und gegenüber der Alkali-Zuschlag-Reaktion erheblich erhöht.