Zusammenfassend ergeben sich infolge der puzzolanischen Reaktion von SAFAMENT folgende
Auswirkungen auf Festbeton:
- die
Verwendung von SAFAMENT reduziert die Hydratationswärmeentwicklung von Beton durch die
langsame Reaktion. Die freigesetzte Wärmemenge wird entsprechend der Austauschmenge
Zement gegen SAFAMENT verringert. Diese positive Eigenschaft läßt sich
insbesondere bei Massenbetonen (link) ausnutzen.
- Das
Bemessungskonzept in der DAfStb-Richtlinie bzw. in der neuen Betonnorm DIN 1045-2 ist so
ausgelegt, daß im Alter von 28 Tagen die Anforderungen an die Druckfestigkeit sowie an
alle Dauerhaftigkeitsanforderungen erfüllt werden. Durch die langsame Reaktion von
SAFAMENT ergeben sich jenseits von 28 Tagen z. T. erhebliche Festigkeitszuwächse, die bei
entsprechend höherem Bemessungsalter für den Beton genutzt werden können.
- Die
im Vergleich zur Zementhydratation langsamere Reaktion von SAFAMENT bedingt eine
ausreichende Nachbehandlungsdauer, damit der Beton mit SAFAMENT seine Eigenschaften
vollständig entwickeln kann. In der neuen Betonnorm wird dies durch die an die
Festigkeitsentwicklung des Betons gekoppelte Nachbehandlungsdauer (link) berücksichtigt.
- Bei
Einhaltung des Anrechnungskonzeptes nach DAfStb-Richtlinie bzw. nach der neuen Betonnorm
DIN 1045-2 sind der Frostwiderstand und der Widerstand gegenüber Karbonatsierung von
Betonen ohne und mit SAFAMENT vergleichbar.
- Durch
die Verdichtung des Porengefüges und die Einbindung von Alkalien in die CSH-Phasen der
puzzolanischen Reaktion von SAFAMENT wird der Widerstand gegenüber beton- und
stahlkorrosivem Angriff und gegenüber der Alkali-Zuschlag-Reaktion erheblich erhöht.
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